"(Frauen-)Gesundheitswochen 2012" im Haus der Kulturen

ohzlogo

Vom 14. September bis 18. Oktober 2012 finden im Haus der Kulturen erstmals „(Frauen-) Gesundheitswochen" statt

Die Auftaktveranstaltung zu den „(Frauen-)Gesundheitswochen" findet am Freitag, den 14. September 2012, in der Zeit von 10.00 bis 12.00 Uhr, im Haus der Kulturen mit einer Menge „Lachyoga" bei einem saisonalen Frühstücksbuffet statt.

In den fünf Aktionswochen bieten vierzehn von den in der Gesundheitsbranche selbständigen Frauenaus dem Unternehmerinnen-Netzwerk Osterholz-Scharmbeck insgesamt 28 Veranstaltungen zum Thema "(Frauen-)Gesundheit" an.

gesundheitsbild

Die Vorträge, Seminare und Workshops richten sich an Frauen & Familien mit ganz unterschiedlichen Lebensentwürfen und in facettenreichen Lebenslagen und zeigen zum Beispiel, wie "frau" es schaffen kann, den vielfältigen beruflichen und häuslichen Belastungssituationen entgegenzuwirken und gesund und fit zu bleiben.

Bei den "(Frauen-)Gesundheitswochen 2012" handelt es sich um ein Kooperationsprojekt mit allenGleichstellungsbeauftragten im Kreisgebiet (Stadt Osterholz-Scharmbeck, Landkreis Osterholz und dieGemeinden Grasberg, Hambergen, Lilienthal, Ritterhude, Schwanewede, Worpswede).

Die Kalenderblatt-Flyer werden in der Stadt Osterholz-Scharmbeck und in den Gemeinden im LandkreisOsterholz verteilt und in den Rathäusern sowie weiteren bekannten Informationsstellen – auch im Haus der Kulturen - bis zur Auftaktveranstaltung am 14. September ausliegen.

Erwiesen ist, dass aktives Gesundheitsverhalten die Lebensqualität in jedem Alter nachhaltig fördert. Die Verbesserung der Lebenssituation ist zu einem zentralen Thema der Gesundheitspolitik für Frauen geworden.

Frauen erkranken häufiger als Männer, sie gehen öfter zum Arzt und sie klagen häufiger über Befindlichkeitsstörungen. Ein Grund dafür ist, dass Frauen eine andere Sichtweise und ein anderes Empfinden für Gesundheit und Krankheit haben als Männer. Hinzukommt, dass natürliche Körperfunktionen wie Menstruation, Schwangerschaft, Geburt und Wechseljahre zunehmend kontrolliert, pathologisiert und medikalisiert werden.

Frauen können aber auch Sensibilität für Körperempfindungen zulassen und verfügen über eine größereBereitschaft, auf Signale ihres Körpers zu hören und sie ernst zu nehmen.

In ihren Krankheiten und Krankheitsursachen unterscheiden sich Frauen und Männer deutlich. Stark gesundheitsbelastende Faktoren für Frauen sind Mehrbelastung durch Familie, Beruf und Gesellschaft, Erfahrung von körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt sowie soziale Ausgrenzung. Belastungssituationen können sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld entstehen und Stress auslösen. Dauerhafte Überlastung und ständige Überforderung machen krank.

Während der (Frauen-)Gesundheitswochen haben Frauen die Möglichkeit, die eigene gesundheitliche Situation zu reflektieren und Auslöser für Dauerstress und Überlastung zu erkennen. Ausgehend vonihrer eigenen Lebenssituation erhalten sie Impulse, beruflichen und häuslichen Belastungssituationen entgegenzuwirken, um zum Beispiel einem „burn out" vorzubeugen.

Für sich, ihren Partner und die Kinder ist die Frau heute eine Gesundheitsmanagerin. Und so istauch die gesunde Ernährung in der Familie ein Thema während der (Frauen-) Gesundheitswochen:

Wie individuell regiert unser Körper auf Lebensmittel, Nahrungsbestandteile oder die Ernährungsweise? Bei den Einen kommt es zu Übergewicht, bei den Anderen zu Allergien. Auf der anderen Seite treten Essstörungen zunehmend auf, deren Ursachen jedoch eher im psychischen und sozialen Bereich zu suchen sind. Eine bunte, genussbereitende Mischkost – das werden Frauen in der „Kochschule"erfahren - verhindert gerade chronische Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Osteoporose oder Karies.

Die Familie kann Wohlbefinden oder Krankheit generieren bzw. dazu beitragen, dass sich ihre Mitglieder krank oder wohlfühlen. In der Familie eignen wir uns Gewohnheiten an und lernen gesunde bzw. ungesunde Verhaltensweisen.

In den meisten Kulturen bietet die Familie bei Problemen, Belastungen und Krankheiten die meiste Unterstützung. Doch wie begegnet man auftretenden Konflikten: "Was du schon wieder hast?" Antwortendazu gibt es in einem Familienworkshop in der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B.Rosenberg.

Einen sportlichen Ausgleich und Entspannung in einem hektischen Berufs- und Familienalltag bietet „Yoga für Einsteigerinnen", um schnell und gezielt Entspannung zu finden.

Für alle Beteiligten – die Gleichstellungsbeauftragten, die Kursleiterinnen und die Teilnehmerinnen– enden die „(Frauen-)Gesundheitswochen" am Donnerstag, den 18. Oktober 2012 während des „Herbstfestes im Haus der Kulturen", das um 15.00 Uhr beginnen und gegen 18.00 Uhr enden wird.

Die Anmeldeformulare können vom Flyer einfach abgetrennt, ausgefüllt und im Rathaus der Stadt Osterholz-Scharmbeck abgegeben werden.

Ebenso ist auf diesen Seiten eine ONLINE-Anmeldung möglich!

Für weitere Informationen steht die städtische Gleichstellungsbeauftragte Karin Wilke unter der Tel.: 04791/17353, E- Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Internet: www.unternehmerinnen-netzwerk-ohz.de sehr gerne zur Verfügung.

Karin Wilke

Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragte

Stadt Osterholz-Scharmbeck