Angebote 2018 - Equal Pay Day

Equal Pay Day 2018 - Transparenz gewinnt - Mir. Fehlt. Was. Veranstaltung am 13.03.2018 im Haus der Kulturen

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Transparenz gewinnt.

Unter diesem Motto steht der Equal Pay Day 2018.

Der Equal Pay Day - EPD markiert symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden. Die Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen, dass die Lohnlücke in Deutschland gemessen am Durchschnittsbruttostundenlohn 21 Prozent (2016) betrug. Umgerechnet ergeben sich 77 Tage (21 Prozent von 365 Tagen) und das Datum des nächsten EPD am 18. März 2018.

Treten Sie mit uns für eine gleichberechtigte Zukunft ein und wirken Sie aktiv an der Gestaltung mit!

boerse2018Am Dienstag, den 13.03.2018, ist die Nds. Equal Pay Day Beraterin Christina Runge in der Zeit von 15.00 bis 17.00 Uhr zu Gast im Haus der Kulturen zu der landkreisweiten Aktion:

Equal Pay Day 2018: Mir. Fehlt. Was.

„Mädchen bekommen weniger Taschengeld als Jungen.“

„Frauen erhalten etwa ein Fünftel weniger Gehalt pro Stunde.“

„Die Rente ist um mehr als die Hälfte niedriger als bei Männern.“

frauenbueros2018Wir arbeiten daran, dass sich das ändert.

Transparenz gewinnt. Unter diesem Motto steht der Equal Pay Day 2018

21 Prozent beträgt die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern. Das sind genau 21 Prozent zuviel. Nach wie vor belegt Deutschland mit diesem Ergebnis einen der Spitzenpositionen im europäischen Vergleich. Die Lohnlücke hat sich in den letzten Jahren kaum geändert. Die Zahlen wirken wie in Stein gemeißelt.

Equal Pay Day 2018: "Transparenz gewinnt"

equal2018 2Am 18. März 2018 ist wieder Equal Pay Day (EPD). Es ist der Tag, an dem Frauen durchschnittlich genauso viel verdient haben wie Männer bereits zum Jahresende 2017. Das bedeutet, dass Frauen 77 Tage „umsonst“ arbeiten, denn noch immer erhalten sie durchschnittlich einen 21 Prozent niedrigeren Bruttostundenlohn als Männer.

Entgelttransparenzgesetz: Ein erster Schritt

Um einen Aspekt der Lohnlücke schließen zu können, ist im Juli 2017 das "Gesetz zur Förderung der Entgelttransparenz zwischen Männern und Frauen" (Entgelttransparenzgesetz) in Kraft getreten. "Transparenz gewinnt" ist darum das Motto des Equal Pay Day 2018. Die Einführung des Entgelttransparenzgesetzes war ein erster Schritt. Das Gesetz untermauert das Verbot der Entgeltdiskriminierung aufgrund des Geschlechts. Frauen haben nun in Betrieben ab einer Größe von 200 MitarbeiteiterInnen das Recht, zu erfahren, welche Kriterien ihrem Entgelt zugrundliegen und für andere Tätigkeiten gelten, die sie für gleich oder gleichwertig erachten (individueller Auskunftsanspruch). Sie können zudem das Vergleichsentgelt erfragen - um Anonymität zu wahren, muss die Vergleichsgruppe aus mindestens sechs Personen bestehen.

Unter bestimmten Voraussetzungen haben Unternehmen die Pflicht, regelmäßig einen Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit von Frauen und Männern in ihrem Betrieb abzugeben.

Entgeltgleichheit: Es bleibt noch viel zu tun

Das Entgelttransparenzgesetz geht jedoch nicht weit genug: Ein Großteil aller angestellten Frauen arbeitet in Betrieben mit weniger als 200 Mitarbeitenden, für die das Gesetz nicht gilt. Außerdem: Allein das Wissen um eine schlechtere Bezahlung von Frauen in einem Betrieb ist noch keine Lösung. Deshalb ist ein allgemeines Entgeltgleichheitsgesetz mit einem Verbandsklagerecht nötig, das alle Betriebe verpflichtet, fair zu bezahlen. So bleibt den Betroffenen erspart, selbst ihre ArbeitgeberInnen zu verklagen und die damit verbundenen Konsequenzen tragen zu müssen.

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https://de.statista.com/infografik/2216/frauenanteil-in-ausgewaehlten-berufsgruppen/