Der „Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen“ ist am 25. November

freileben2017Rund um den 25.November, dem Internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“, setzt der Menschenechte für die Frau e.V. TERRE DES FEMMES mit der Fahne „Frei leben – ohne Gewalt“ seit 2001 ein weithin sichtbares Zeichen gegen tägliche Gewalt an Frauen.

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Osterholz-Scharmbeck Karin Wilke beteiligt sich auch in 2018 an der Fahnenaktion und zeigte rund um den 25. November Flagge „Frei leben – ohne Gewalt“ vor dem Osterholz-Scharmbecker Rathaus. Um das „Schweigen zu brechen“ steht im Rathausfoyer ein Thementisch mit Informationen bereit. Der Infostand soll Frauen Mut machen, aus der Opferspirale herauszutreten und konkrete Hilfe zu nutzen. Erreicht werden soll damit ebenso eine breite Öffentlichkeit, um für das Thema zu sensibilisieren, Hilfsangebote aufzuzeigen, Zivilcourage zu fördern und präventive Angebote darzustellen.

Gewalt gegen Frauen ist ein gravierendes Problem in Deutschland. Rund 35 Prozent aller Frauen sind mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexueller Gewalt betroffen – so das Ergebnis einer Untersuchung der Europäischen Grundrechteagentur von 2014. Doch nur circa 20 Prozent dieser Frauen nutzen die bestehenden Beratungs- und Unterstützungseinrichtungen. Um der Gewalt zu entkommen ist es bedeutend, für betroffene Frauen Hilfestrukturen vor Ort zu stärken, die langfristig tragen.

Allgemein bezeichnet die WHO Gewalt gegen Frauen als eines der größten Gesundheitsrisiken weltweit. Nach aktuellen Untersuchungen hat jede vierte Frau im Alter von 16 bis 85 Jahren im Verlauf ihres Lebens mindestens einmal körperliche und / oder sexuelle Übergriffe durch einen Beziehungspartner erlebt. Nach einer aktuellen vom BMFSFJ in Auftrag gegebenen Studie „Gewalt gegen Frauen in Paarbeziehungen“ des IFF der Universität Bielefeld ist Gewalt gegen Frauen kein Problem sozialer Brennpunkte, sondern findet in allen gesellschaftlichen Schichten statt. Die Studie benennt gewaltsame Kindheitserfahrungen – als Opfer oder auch als Zeuginnen elterlicher Gewalt – als den stärksten Prädikator für die Betroffenheit von Frauen durch schwere Gewalt im späteren Erwachsenenalter. Ebenso zeigt die Studie eindringlich auf, welche Frauen vom Hilfesystem erreicht werden, wo aber auch noch Lücken bestehen. Sie fordert eine Öffentlichkeitsarbeit, die die Vielfalt von betroffenen Frauen im Blick hat, sowie eine Sensibilisierung der Gesellschaft zur Entstigmatisierung.

Mit kreativen Ideen, sozialem Engagement und individuellen Aktionen tragen engagierte Menschen, Kommunen, Organisationen und Unternehmen zur Bekanntmachung von Beratungsangeboten bei – und helfen von Gewalt betroffenen Frauen, einen Weg aus der Gewalt zu finden. Am 25. November, dem „Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen“ gilt es ein Statement gegen Gewalt an Frauen zu setzen und zu zeigen, dass es Wege aus der Gewalt gibt:

Ein lokales Aktionsbündnis der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Osterholz nimmt es sprichwörtlich und macht mit bedruckten Brötchentüten auf das Problem häuslicher Gewalt „Gewalt kommt nicht in die Tüte!“ mit der Telefonnummer 08000 / 116016 des Bundesweites Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen aufmerksam. Rund um den „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2018“ werden landkreisweit zahlreiche Brötchentüten von den Bäckereien im Kreisgebiet verteilt.

gewaltkommtnicht

Kontakt:
Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragte Karin Wilke
Tel.: 04791/17353; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

gewaltgegenfrauen2018 1Internationaler Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen!“

freileben2017Rund um den 25.November, dem Internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“, setzt der Menschenechte für die Frau e.V. TERRE DES FEMMES mit der Fahne „Frei leben – ohne Gewalt“ seit 2001 ein weithin sichtbares Zeichen gegen tägliche Gewalt an Frauen.

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Osterholz-Scharmbeck Karin Wilke beteiligt sich auch in 2018 an der Fahnenaktion und zeigt am 25. November Flagge „Frei leben – ohne Gewalt“ vor dem Osterholz-Scharmbecker Rathaus.

Damit soll eine breite Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert werden, um Hilfsangebote aufzeigen, Zivilcourage fördern und präventive Angebote darstellen zu können. Gewalt gegen Frauen ist ein gravierendes Problem in Deutschland. Rund 35 Prozent aller Frauen sind mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexueller Gewalt betroffen – so das Ergebnis einer Untersuchung der Europäischen Grundrechteagentur von 2014. Doch nur circa 20 Prozent dieser Frauen nutzen die bestehenden Beratungs- und Unterstützungseinrichtungen. Um der Gewalt zu entkommen ist es bedeutend, für betroffene Frauen Hilfestrukturen vor Ort zu stärken, die langfristig tragen.

Mit kreativen Ideen, sozialem Engagement und individuellen Aktionen tragen engagierte Menschen, Kommunen, Organisationen und Unternehmen zur Bekanntmachung von Beratungsangeboten bei – und helfen von Gewalt betroffenen Frauen, einen Weg aus der Gewalt zu finden.

Im November nähert sich der Internationale Tag gegen Gewalt mit großen Schritten. Wann, wenn nicht am 25. November gilt es, ein Statement gegen Gewalt an Frauen zu setzen und zu zeigen, dass es Wege aus der Gewalt gibt?

Aktionsbündnis 2018 im Landkreis Osterholz

gewaltgegenfrauen2018 2Ein lokales Aktionsbündnis der Gleichstellungs- beauftragten im Landkreis Osterholz nimmt es in 2018 sprichwörtlich und macht mit bedruckten Brötchentüten auf das Problem häuslicher Gewalt „Gewalt kommt nicht in die Tüte!“ aufmerksam. Rund um den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2018 werden landkreisweit zahlreiche Brötchentüten von den Bäckereien im Kreisgebiet verteilt.

Hilfeangebote:

Die Gewaltschutzberatungsstelle für Frauen und Kinder im Landkreis Osterholz verfolgt das Ziel, mit betroffenen Frauen einen Weg aus der Gewaltspirale zu finden, das Selbstbewusstsein zu stärken und eine Zukunftsperspektive zu entwickeln und bietet Schutz und Sicherheit, Beratung, rechtliche Information sowie Begleitung bei Polizei-, Gerichts-, und Behördenterminen:

gewaltgegenfrauen2018 3Landkreis Osterholz, Außenstelle - Jugendamt, Zimmer 019, Frau Silke Schnaars
Bremer Straße 35, 27711 Osterholz-Scharmbeck
Telefon: 04791 930-2685, Telefax: 04791 930-112685
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Frauen-Notrufnummer im Landkreis Osterholz
04791 / 965813
Notruf-Nummer der Polizei: 110
Bundesweites Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
08000 / 116016
Hilfe bei Gewalt gegen Kinder und Jugendliche
SOS-Gewaltschutzberatungsstelle am Campus in OHZ

"Aber jetzt rede ich" – das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ präsentiert seine Kampagne 2018: Gewalt gegen Frauen passiert ständig und überall, vielfach wird sie jedoch ignoriert und bagatellisiert. Die Betroffenen bleiben oftmals allein. Obwohl jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt erfährt, suchen nur 20 Prozent Unterstützung.

Um noch mehr Frauen zu ermutigen, sich Hilfe zu suchen und Unterstützungsangebote wahrzunehmen, hat das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" rund um den 25. November 2018 die Öffentlichkeitskampagne unter dem Motto "Aber jetzt rede ich" entwickelt.

Die Kampagne stellt die Betroffenen selbst in den Fokus. Sie zeigt Frauen trotz aller Verletzlichkeit in ihrer Stärke – mutig, selbstbestimmt und entschlossen, einen Weg aus der Gewalt zu finden. Die Motive zeigen aber auch, vor welchen Herausforderungen Frauen dabei stehen und mit welchen alltäglichen Vorwürfen und Anfeindungen sie sich konfrontiert sehen.

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